Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
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Energieregion Lausitz ZukunftsdialogGemeinsam Perspektiven entwickeln.

Unbekannte Moderne

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens BAUHAUS in 2019 ist es Ziel, ein neues kulturtouristisches Angebot in der deutsch-polnischen Euroregion Spree-Neiße-Bober zu entwickeln und das Thema Bauhaus in Südbrandenburg und Südlubuskie zu verorten. Im ersten Arbeitsschritt wurde ein abgestimmtes Konzept als Grundlage für die Antragstellung in der EU-Förderperiode 2014-2020 mit regionalen Partnern entwickelt.

Mit „Unbekannte Moderne 2019“ will die Energieregion Lausitz gemeinsam mit der Universität in Zielona Góra und mit dem dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ein neues touristisches Angebot etablieren und im Rahmen des Bauhausjubiläums 2019 international präsentieren. Die Region weist zahlreiche wertvolle Bauten und Erinnerungsstätten der modernen Architektur der 1920er und 1930er Jahre auf, die es mit dem deutsch-polnischen Projekt „Unbekannte Moderne 2019“ zu entdecken und kulturtouristisch zu nutzen gilt. „Wir möchten mit regionalen Partnern dauerhaft ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufbauen und zahlreiche unterschiedliche Bauten und Orte der europäischen Architekturmoderne zu einer touristischen Einheit verbinden“, sagt Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH.

An zwei Workshops, am 26.11.2014 in Gubin und am 17.12.2014 in Cottbus, wurde die Konzepterstellung mit regionalen Akteuren und dem Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH diskutiert und vorangetrieben. Bis Ende 2014 entstand so ein erstes Konzept für die schrittweise Umsetzung des Projektes „Unbekannte Moderne 2019“. Hierzu wurden touristische Potenzialstandorte identifiziert. Langfristig soll ein zweisprachiges Wegeleitsystem, eine Wanderausstellung und ein wissenschaftliches Archiv konzipiert und realisiert werden. In Cottbus ist darüber hinaus eine Kunstausstellung geplant.

„Das Projekt „Unbekannte Moderne 2019“ nimmt damit eine Entwicklung auf, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten nicht alleine in Deutschland und Polen abzeichnet, sondern auch als internationaler Trend zu identifizieren ist“, führt Norman Müller weiter aus. „Die Bauten der Klassischen Moderne werden zunehmend als kulturtouristische Angebote qualifiziert und mit bestehenden Tourismuszielen insbesondere im Bereich der Industriekultur und im ländlichen Raum mit Naturlandschaften, Schlösser und Parken verbunden“.

Partner

Assoziierte Partner

Die Konzepterstellung wurde aus Mitteln der Europäischen Union aus dem Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Woiwodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007 – 2013 kofinanziert. 

Ansprechpartner

Forum Ländliche Entwicklung,
Neue Landschaften, Klimaschutz
Projektmanagerin/ Marketing
Frau Jeannine Schadel
Tel.: +49 (0)355/28890269
Fax: +49 (0)355/28890405
E-Mail

Galerie Ausstellung zur
Auftaktveranstaltung. 10.03.2016, Staatsbibliothek zu Berlin

Die "Urvilla der Moderne",  Mies van der Rohes Villa Wolf in Gubin - Wiederaufbau als Modell.

Unterstützer

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