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Auftakt zur „Mobilitätsstrategie Wirtschaftsraum Spreewald“

256.000 EUR stehen in einem ersten Schritt für das Modellvorhaben der Raumordnung: "Wirtschaftsraum Spreewald – Mobilitätsmanagement für bessere Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Entwicklung" » vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zur Verfügung.

Die Energieregion Lausitz-Spreewald hat am 29. November 2016 in Lübbenau/ Spreewald regionale Akteure zur Kick-off-Veranstaltung für eine Mobilitätsstrategie im Wirtschaftsraum Spreewald geladen. Rund 90 Teilnehmer aus Wissenschaft, Tourismus- und Ernährungswirtschaft, Verkehrsgesellschaften, sozialer Berufe sowie Privatpersonen folgten der Einladung.

 „In der Antragstellung wurden bereits viele Akteure aus der Energieregion Lausitz einbezogen. Dies war wichtig, da vorhandene Konzepte innerhalb der Maßnahmenableitung berücksichtigt werden sollen.“, sagt Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH. „Die Mobilitätsstrategie wird stark auf Umsetzungsmaßnahmen abstellen, die in einem zweiten Schritt konkret durch unsere Gesellschaft begleitet werden. So hat sich das Spreewalddreieck Vetschau, Calau und Lübbenau mit der Thematik in der Regionalstrategie Daseinsvorsorge ausführlich beschäftigt und Einzelmaßnahmen wie der  Bürgerbus Lieberose als alternative Bedienform können schon auf Erfahrung in der Etablierungszeit  zurückschauen. Wichtig ist der interkommunale Ansatz. Dies schafft Möglichkeiten die regionale Wertschöpfung innerhalb des Wirtschaftsraums Spreewald zu steigern.“ so Norman Müller weiter.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltung war die Darstellung der derzeitigen Mobilitätssituation im Wirtschaftsraum Spreewald. Darüber hinaus wurden Lösungsansätze diskutiert und aus der Praxis vorgestellt. Auch der finanzielle Aspekt, der für die Umsetzung der Mobilitätsstrategie von hoher Bedeutung ist, wurde von der finanzwissenschaftlichen Begleitforschung beleuchtet. Gerade vor dem Hintergrund der geringer werdenden Schlüsselzuweisungen an die Kommunen und der geringen Handlungsmöglichkeiten der Kommunen bei freiwilligen Leistungen, haben den Aspekt möglicher Finanzierungen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von Maßnahmen stärker gewichtet (eine höheren Priorität hinterlegt).

Die Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, ihre Anmerkungen zu notieren und in die sogenannte „Ideenbox“ einzuwerfen. Diese finden Eingang in die Analyse.

In der Mobilitätsstrategie für den Wirtschaftsraum Spreewald wird die verkehrliche Gesamtsituation betrachtet, um im Gesamtkonzept auf modulare Angebote abzustellen. Mobilitätshubs, die Förderung klimafreundlicher Antriebsarten und verkehrsträgerübergreifende Vernetzung bedarfsgerechter Kombinationen alternativer Bedienformen wie den KombiBus, der zum Kick-off vorgestellt wurde, werden hierzu diskutiert. Auf eine mögliche Ringbuslinie in einer bestimmten Taktzeit zwischen den Orten über alle vier Gebietskörperschaften wurde ebenfalls hingewiesen.

Im vom Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung geförderten Modellvorhaben ist das Ziel, in den nächsten zwei Jahren eine Mobilitätsstrategie für den Wirtschaftsraum Spreewald zu erstellen, um die Erreichbarkeit der Zielgruppen aus den peripher gelegenen Teilbereichen des Raumes zu den Orten der Daseinsvorsorge sicher zu stellen und so die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu stärken. Hierbei sollen die Aspekte Daseinsvorsorge, Fachkräftesicherung und Tourismus integriert betrachtet werden.

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