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Energieregion Lausitz ZukunftsdialogGemeinsam Perspektiven entwickeln.

Entwicklung neuer Perspektiven: Wirtschaftsregion Lausitz formiert sich für den Strukturwandel

Anfang August haben sich die Landräte der Kreise Südbrandenburgs und Ostsachsens sowie der Cottbuser Oberbürgermeister auf ein länderübergreifendes Engagement für die aktive Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz verständigt. Die Gebietskörperschaften erhielten nun die Information über eine Bund-Länder-Einigung.

Die Landkreise Bautzen und Görlitz werden der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH beitreten und damit gemeinsam mit den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus die neue Wirtschaftsregion Lausitz GmbH aus der Taufe heben. Entsprechende Beschlüsse sollen in den Kreistagen und der Stadtverordnetenversammlung von Cottbus im letzten Quartal 2016 gefasst werden.

Ein Jahr intensiver Gespräche zwischen den Gebietskörperschaften wurde genutzt, sich als Wirtschaftsregion Lausitz zu formieren. Es wurden interkommunale und strategische Ansätze für die Zukunftsausrichtung entwickelt und ein Antrag  auf Förderung im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) für eine länderübergreifende Regionalentwicklung in der Lausitz auf den Weg gebracht.

Die Gebietskörperschaften der Wirtschaftsregion Lausitz erhielten nun die Information über eine Bund-Länder-Einigung, für den Strukturwandel in der Lausitz die beantragten 7,3 Millionen Euro freizugeben. „Das ist ein klares Signal, dass der Weg, sich gemeinsam aufzustellen, konsequent fortgeführt werden muss. Gerade die enge Verzahnung der brandenburgischen und sächsischen Akteure, um den langfristigen Strukturwandel vorausschauend zu steuern und abzufedern, ist ausschlaggebend für die Förderung“, so Siegurd Heinze, Sprecher der Energieregion Lausitz und Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Im Rahmen der GRW-Antragstellung wurden zunächst vier Jahre Projektlaufzeit mit anschließender Evaluierung vorgesehen. „Wichtig wird es sein, mit der Projektarbeit weiterhin wirksame Impulse zu setzen, um dem energiewendebedingten Strukturwandel zu begegnen. Die Erfahrungen aus der interkommunalen Zusammenarbeit innerhalb der Energieregion Lausitz werden dabei helfen, die künftigen Herausforderungen in der Wirtschaftsregion Lausitz zu meistern“, ist Landrat Heinze überzeugt.

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