Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
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Industriekulturprojekt INKULA startet in seine nächste Phase

Das Projekt INKULA (Infrastrukturimpulse für Industriekulturstandorte im Lausitzer Seenland) ist in seine zweite Etappe getreten und nimmt einen positiven Verlauf.

Das Projekt INKULA » war im Juni 2016 mit dem Ziel gestartet, die Potenziale an sechs Standorten der  ENERGIE-Route neu zu bewerten, Entwicklungsmöglichkeiten zu identifizieren und Konzepte mit untersetzten Maßnahmen zu erarbeiten.

Im ersten Halbjahr wurden für die einzelnen Standorte die Bedarfe entwickelt. Darauf aufbauend werden nun Konzepte entwickelt. Folgende Konzeptbausteine werden für die Industriestandorte verfolgt:

  • Nachhaltigkeits- und Nutzungskonzept für die Brikettfabrik LOUISE in Uebigau-Wahrenbrück
  • Betriebskonzept für die Biotürme in Lauchhammer
  • Vorbereitung eines kooperativen Verfahrens zur Entwicklung der künftigen Nutzungsstruktur mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im IBA-Studierhaus in Großräschen
  • Erarbeitung in dem kooperativen Verfahren eines Masterprojektes für die Infrastrukturentwicklung des Ortes Lichterfeld und F60
  • Entwicklung eines Bürgerzentrums für den Standort Marga / Senftenberg
  • Abstimmung mit dem Amtsdirektor und dem Denkmalschutz für das Kraftwerk in Plessa

Lenkungsgruppe

Die Projektsteuerung erfolgt über eine Lenkungsgruppe bestehend aus den teilnehmenden Kommunen, der Gemeinsamen Landesplanung (GL 4), dem Tourismusverband Lausitzer Seenland, dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg und der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH. Sie tagte zum Abschluss der ersten Projektphase „Bestandsaufnahme“ am 3. November 2016.

Bestandsaufnahme

Konkret stand für das erste Halbjahr der Projektlaufzeit die Bestandsaufnahme im Fokus. Ziel war es für jeden Standort auf Grundlage vorliegender Unterlagen und Studien sowie Beratungsgesprächen und Workshops eine Analyse der Ist-Situation zu erarbeiten. Hierbei wurden auch Schwachstellen in den Nachnutzungs- und Betreiberkonzepten identifiziert. Zur ergebnisoffenen Beurteilung von Leistungsfähigkeit und Potenzialen gehörte die Betrachtung der Infrastruktur, der Nutzungen bzw. Funktionen, der Akteurskonstellationen sowie der Finanzsituation.

Im Ergebnis wurde eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse (SWOT) als Bestandsaufnahme zu allen Standorten erstellt sowie Vorschläge für mögliche Maßnahmen im Rahmen von INKULA erarbeitet. Diese wurde bei der 2. Lenkungsrunde abgeglichen und die weiteren Schritte und Maßnahmen für die Standorte abgestimmt.

Konzeptentwicklung

Am Ende des Jahres wurde mit der 2. Projektphase „Konzeptentwicklung“ begonnen, welche jeweils standortbezogen verschiedene Schwerpunkte hat.

Parallel dazu wurden die Zwischenergebnisse des Projektes in Absprache mit den Partnern sowohl beim IBA-Studierhaus-Forum am 9. Dezember 2016 vorgestellt, als auch außerhalb der Region, beispielsweise beim IBA-Symposium in Gelsenkirchen am 16. Dezember 2016, präsentiert.

Quelle: IBA-Studierhaus

Unterstützer

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