Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
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Energieregion Lausitz
richtet viertes Elektromobiltreffen in Cottbus aus

Auf dem Zentralcampus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg wurden die Rallyeteilnehmer von zahlreichen Besuchern begrüßt. Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH organisierte hierfür im vierten Jahr in Folge das Zusammenkommen von internationalen und regionalen eMobilFans.

Die Ausstellung auf dem zentralen Uni-Platz gab für Anbieter von Elektrofahrzeugen, Verleihern, Ladesäulenherstellern und weiteren regionalen Akteuren die Möglichkeit, Technik in Aktion erlebbar zu machen. Unterschiedlichste Fahrzeugmobile konnten Probe gefahren werden. „Ziel dieses Engagement ist es, sich für eine nachhaltige Mobilität einzusetzen und von dem wirtschaftlichen Trend auch in der regionalen Wertschöpfung zu profitieren. Angefangen vom regionalen Unternehmen wie der uesa GmbH mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Ladesäuleninfrastruktur, über die Batteriefertigung der Deutschen ACCUmotive GmbH & Co. KG bis hin zur angekündigten Investition des chinesischen Unternehmens Beijing WKW in die Elektrofahrzeugherstellung in Rothenburg gibt es bereits erste Produzenten. Darüber hinaus ist mit der enviaM ein regionales Energieversorgungsunternehmen aktiv als Dienstleister im Ladesäulenaufbau.“, so Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH. envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) hat sich als Sponsor beim Elektromobiltreffen der eTourEurope in Cottbus eingebracht und den Ausstellungsbereich mit der Darstellung ihres Servicespektrum bereichert.

Erstmalig schloss sich dem Treffen mit Teilnehmern der  eTourEurope ein Forum für regionale Akteure an. Im Forum „Mobilitätsstrategie Wirtschaftsraum Spreewald - Elektromobil aufgeladen“ gab es einen regen Austausch zwischen kommunalen Vertretern, Energieunternehmen, Netzbetreibern, Ladesäulenherstellern und wissenschaftlichen Vertretern. „Wir möchten die Elektromobilitätsoffensive im Wirtschaftraum Lausitz befördern. Wie man in Frankreich sieht, gehört dazu ein Mix an Maßnahmen. Neben staatlicher Förderung im Infrastrukturausbau gibt es Anreize für die Anschaffung von Elektromobilen sowie auch ein Netzwerk an Unternehmen mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen. Als Gesellschaft werden wir uns aktiv einbringen.“, führt Müller weiter aus.

Auch wenn die Fahrzeugneuanmeldungen von Elektroautos in Deutschland und Brandenburg bisher verhaltend sind, hat sich doch einiges in den letzten Jahren hinsichtlich Ladesäuleninfrastruktur in der Region getan. Neue Ladesäulen wurden in letzter Zeit in Burg beim Kur- und Wellness Haus Spree Balance, in Domsdorf bei der Brikettfabrik Louise, in Spremberg bei den Stadtwerken und am Krankenhaus sowie in Forst (Lausitz) errichtet. Viele weitere sind kurz vor der Errichtung oder in Planung.

Slowakei und Deutschland sind die Sieger der eTourEurope

Die Sieger der eTourEurope 2017 stehen fest: Jirí Bocánek und sein Bruder Ludek vom Team Czechoslovakia mit ihrem Tesla Model S in der offenen Kategorie die Nase vorne. Als schnellstes Team von insgesamt acht Tour-Teilnehmern in ihrer Kategorie absolvierte das Team die 3.460 km lange Wertungs-Strecke mit einer Reisezeit von 45 Stunden und 49 Minuten und einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 75,5 km/h (Fahren inkl. Stau, Stadtverkehr und Laden). In der Kategorie C2 mit einer Nennreichweite bis 400 km gewannen Heiner Sietas und Dirk Asmus als Team LEMnet. Sie standen im Wettbewerb mit fünf weiteren Teams. Die langjährige Tourerfahrung und der nachdrückliche Ehrgeiz des deutschen Teams zahlte sich aus: Sie erlangten in vier Jahren bereits zum dritten Mal den 1. Platz. Die beiden Hamburger traten mit einem Renault ZOE an und benötigten eine Reisezeit von 50 Stunden und 23 Minuten und erzielten damit eine beachtliche durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 65,1 km/h (Quelle: www.etoureurope.eu).

 

Hintergrund zur eTourEurope:

Die eTourEurope – 9 Capitals – 9 Days ist Europas anspruchsvollste Elektromobilrundfahrt. 14 Teams aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, Niederlanden, Österreich und der Slowakei fahren vom 09. bis 18.06.2017 in neun Tagen durch neun europäische Länder und legen über 3.621 Kilometer zurück. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Freude am elektrischen Fahren zu demonstrieren. Zudem möchten die eTourEurope auf die notwendige Ladeinfrastruktur hinweisen und animieren, an dieser Stelle zu investieren.

Bereits zum vierten Mal organisiert die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH das internationale Treffen in der Region. Erstmalig fand das Elektromobiltreffen 2014 auf dem Lausitzring in Klettwitz statt. Darauf folgte der Stopp der eTourEurope in Cottbus am Ladesäulenpark der BTU Cottbus-Senftenberg. Erstmalig treffen die Rallyefahrer direkt auf dem Forum zwischen Audimax und Zentralgebäude ein. Zahlreiche regionale Teilnehmer kamen mit eigenem Elektromobilfahrzeug und wurden Teil der eCommunity.

 

Hintergrund „Mobilitätsstrategie Wirtschaftsraum Spreewald“:

Das übergeordnete Ziel des MORO-Vorhabens der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH ist es, eine Mobilitätsstrategie für den Wirtschaftsraum Spreewald aufzustellen, um die Erreichbarkeit der Zielgruppen aus den peripher gelegenen Teilbereichen der Region zu den Orten der Daseinsvorsorge auch vor dem Hintergrund geringerer kommunaler Finanzkraft sicher zu stellen und so die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu stärken. Elektromobilität ist hierbei ein Baustein.

Das Modellvorhaben „Lebendige Regionen – Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“ ist ein MORO- Forschungsprojekt, welches vom Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) sowie BMVI gefördert wird. Bis zum 31.07.2018 wird eine Mobilitätsstrategie für den Wirtschaftsraum Spreewald zu erstellt. Im Anschluss wird es eine zweijähre Umsetzungsphase von abgestimmten Maßnahmen geben.

 

 Vielen Dank an die Aussteller der eTourEurope 2017 in Cottbus:

 

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