Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
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11. Brandenburger Energieholztag

Der 11. Energieholztag wurde vom Landschaftspflegeverband Spree-Neiße e.V. unter der Schirmherrschaft der Energieregion Lausitz veranstaltet. Die Veranstaltung wurde vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und weiteren Partnern unterstützt.

Zum Thema „Erfahrungen bei der Nutzung von unterschiedlichen Brennstoffen und Qualitäten in Biomasseanlagen“ haben Experten in Vorträgen wissenschaftliche Aspekte und praktische Erfahrungen bei der Rohstoffversorgung mit unterschiedlichen Holzbrennstoffen erörtert. Zudem sind sie auf Restriktionen bei der Nutzung von Waldrestholz, KUP und Co. aus technischer, qualitativer und betriebswirtschaftlicher Sicht, bis hin zur anfallenden Asche, eingegangen.

Am Nachmittag waren Anlagenbetreiber, Dienstleister und interessierte Teilnehmer aufgerufen, an einem direkten Erfahrungsaustausch zu diesen Themen teilzunehmen, u.a. mit dem Ziel, die Möglichkeiten zu identifizieren, wie und wo regionale Akteure sich in Zukunft gegenseitig unterstützen können.

Der Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH., Norman Müller, sagte zu der Veranstaltung „Wir freuen uns, wieder ein hochkarätiges Programm zu diesem Zukunftsthema der Energieholznutzung zusammengestellt zu haben. Für die energetische Nutzung werden Biomassen verwendet, die zu anderen Zwecken als für die Verbrennung kaum geeignet sind. Es erfolgt also eine Beschränkung auf Reststoffe. Die erzielbaren Brennstoffqualitäten sind mitunter schwierig, so dass sich deren Nutzung nur allmählich durchsetzt.“

Genutzt wurden Durchforstungs- und Waldrestholz, Industrierestholz und außerdem Altholz oder holziges Landschaftspflegematerial. Der Anbau schnellwachsender Baumarten nimmt auch stetig zu.

Den Vorteil der Biomassenutzung sieht Norman Müller darin, „dass ein nachwachsender Rohstoff weiter erschlossen wird und die Wertschöpfung in der Energieregion Lausitz bleibt. Energie aus Biomasse schafft ein Stück regionaler Unabhängigkeit und gehört unbedingt zum Energiemix. Der Energieaufwand für die Aufbereitung und Bereitstellung der Biomassefestbrennstoffe ist im Vergleich zu Heizöl und Erdgas sehr gering.“

Mit der Veranstaltung wurden Praxispartner anwendungsnah mit neusten Erkenntnissen versorgt.

 

Unterstützer

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