Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
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Energieregion Lausitz ZukunftsdialogGemeinsam Perspektiven entwickeln.

Hafen Königs Wusterhausen – Der Logistiker am Schönefelder Kreuz

Die Stadt Königs Wusterhausen befindet sich am südöstlichen Stadtrand von Berlin. Aufgrund der sehr guten Verkehrsanbindungen verfügt die Stadt auf dem Gebiet der Logistik über eine besondere Kompetenz.

Der Hafen Königs Wusterhausen ist der größte Binnenhafen in der Region Brandenburg. Er ist der zentrale Logistikknoten am transeuropäischen Verkehrskorridor Kiew-Wroclaw-Berlin und den Transitverkehren Deutschland und Polen sowie am SCANDRIA-Korridor. Er verfügt über einen trimodalen Anschluss mit Straße, Schiene und Wasser. Mit der Einbindung des Hafenstandortes in die Entwicklungsziele des nur ca. 7 km entfernten Windparks Ukley sind die Voraussetzungen für eine kostengünstige dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mit eigenem Netz am Standort geschaffen. Der südliche Berliner Ring verläuft unmittelbar vor der Haustür und die schienenseitige Anbindung erfolgt direkt an den bedeutenden Europäischen Nord-Ostsee-Korridor des TEN-T Netzes. Zudem liegt der Hafen zwischen zwei weiteren transeuropäischen Kernnetzkorridoren, die Skandinavien mit dem Mittelmeer sowie Nord- und Ostseehäfen mit dem östlichen Mittelmeerraum über die Hauptstadtregion verbinden. 

Größe

Gesamtgröße des Hafens Königs Wusterhausen/ Wildau: 45 ha. davon:

  • 29 ha Nordhafen
  • 11 ha Südhafen
  • 5 ha Hafenhorst
  • Ausgleichsflächen: 9 ha 
  • geplante Hafenerweiterung: 29 ha  

Umschlag/ Lagermöglichkeiten

Lagermöglichkeiten:

  • Freilager ca. 30.000 m²
  • gedeckte Lagerfläche ca. 2.000 m²

Umschlag

  • im Schiffsumschlag unter den ersten zwanzig deutschen Binnenhäfen
  • Umschlagskapazität: 3 Mio. t
  • ca. 36.000 Waggons Be- bzw. Entladen p. a.
  • Tagesleistungen bis 20 kt
  • in der Schiffsbeladung und -entladung täglich bis zu 20 Schiffseinheiten
  • ca. 200 LKW täglich
  • überdachte LKW-Verladerampe
  • Waggonkippanlagen
  • Abfertigung von bis zu 7 Ganzzügen/Tag
  • Schwergutumschläge
  • Länge der Kaimauer: 2.255 m
  • 4 Kräne mit bis zu 20 t Tragfähigkeit
  • 3 Mobilbagger
  • 2 Großradlader

Der Hafen bietet mit Kranlogistikspezialisten vor Ort ganzheitliche Konzepte an.

Infrastruktur

Straße

  • Zubringer Berlin: A113, A115, L30/L40
  • Berliner Ring (A10), Anschlussstelle Niederlehme
  • Fernverkehr: A2, A9, A11, A12, A13, A15, A24

Wasser

  • direkter Zugang zum Wasserstraßennetz der Hauptstadt Deutschlands und Europas
  • Dahme Wasserstraße 8,65 km
  • Nottekanal

Flughafen

  • BER Flughafen Berlin Brandenburg

Hafenbahn

  • 15 km eigene Eisenbahninfrastruktur
  • Jahresleistung ca. 2 Mio. t - somit eine der leistungsstärksten Hafenbahnen der öffentlichen Binnenhäfen in Deutschland
  • Zulassung als eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit direkter Anbindung an die Schienenmagistrale Berlin-Cottbus

Durch seine herausragende Infrastruktur bietet der Hafen Königs Wusterhausen beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des „GVZ  Schönefelder Kreuz“ als Nachhaltigkeitsstandort mit trimodalem Terminal.

Investitionen

In den letzten Jahren wurde sowohl in die Erweiterung der Hafeninfrastruktur als auch in die Entwicklung von Ansiedlungsflächen investiert. In der weiteren Planung sollen der Ausbau der Gleisanbindung, die Etablierung neuer, innovativer Transport- und Verladetechnologien und die Kapazitätserweiterung des trimodalen Terminals folgen.


 

Hafen Mühlberg/ Elbe

Der in 2011 ertüchtigte und sanierte Binnenhafen ist ein wichtiges Glied im intermodalen Verkehr der Energieregion. Er bietet sehr gute Bedingungen für die Verladung von großvolumigen und Schwerlastgütern. Seine zwei Aufstellflächen für Mobilkrane ermöglichen die Verladung von bis zu 500 t Einzelgewicht. Für die regionalen Transport- und Verladebedürfnisse hat er damit eine große Bedeutung.

Mit der geplanten Erweiterung des Geschäftsfeldes sollen zusätzliche Potentiale erschlossen werden – ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Hafens zum Logistikstandort.

Mit der Ertüchtigung der Hafenanlage sowie der Hafeneinfahrt, der straßenseitigen Erschließung des Hafens und der Errichtung einer Zaun- und Toranlage wurden dafür bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen.

Die Schaffung der betriebserforderlichen Infrastrukturen für die vorgesehene Geschäftsfelderweiterung zur Verladung von Schüttgut, Holz und Sekundärrohstoffen ist bereits in Planung.

Größe

  • 76 m Spundwand mit Platz für ein GMS 80 m Länge oder
  • einen Schubverband,
  • zusätzliche Anlegemöglichkeiten sind  zwei Dalben

Umschlag/ Lagermöglichkeiten

Lagermöglichkeiten:

  • ca. 2000 qm Schwergutlagerfläche mit 15 t/m²

Umschlag

  • großvolumige Güter, wie Rotorblätter
  • Schwerlastgut
  • Schüttgut
  • Holz und Sekundärrohstoffe
  • Im Kaibereich 76 m Spundwand mit Platz für ein GMS 80 m Länge oder einen Schubverband
  • Zusätzliche Anlegemöglichkeiten sind  zwei Dalben

Besonderheit:

    • 2 Schwerlastplatten für 1x160to und 1x 550to Mobilkran (27t/m² Druckbelastung)

Infrastruktur

  • B182 (Riesa, Torgau) via Elbebrücke (Brückenklasse 60/30)
  • schnellste Verbindung über die Elbe von Mühlberg nach Nordsachsen
  • B 169 (A13, Elsterwerda, Riesa, A14)
  • B 101 (A10, Herzberg, Großenhain, A14)
  • Langgutstrecke via A 13 (AS Ruhland), B169 und B101 in Richtung Mühlberg
  • B 87 (Leipzig, Torgau, Herzberg)
  • B 183 (A9, Torgau, Bad Liebenwerda)

Investitionen

2011/2012: Ertüchtigung des Hafenanlage und der straßenseitigen Zufahrt, Errichtung der Zaun-und Toranlage für über 2 Mio. €

2013/2014: Ertüchtigung der Hafeneinfahrt für ca. 500 T€

geplant bis 2016:

  • Verbesserung der technischen Infrastruktur für ca. 300 T€
  • Erweiterung der Lagerflächen
  • Lückenschluss Verkehrsinfrastruktur L 67 bis Kreisel

Ansprechpartner

Forum Infrastruktur
Geschäftsführer
Herr Norman Müller
Tel.: +49 (0)355/28890402
Fax: +49 (0)355/28890405
E-Mail
 
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